Die Entstehung der Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle mbH

Am 09.03.1928 gründen mehrere Arbeitnehmer - vorwiegend aus dem metallverarbeitenden Bereich - zum Zwecke der Errichtung neuen Wohnraums die “Gemeinnützige Baugenossenschaft Halver eGmbH” die Vorläuferin der heutigen “Wohnungsgesellschaft”. Im größeren Stil wird erst Mitte der 30er Jahren gebaut. Die Kriegszeit lässt die baulichen Aktivitäten bald wieder verebben. Im Jahre 1942 wird die Baugenossenschaft in die “Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle mbH” umgewandelt.

Die Gemeinden Halver und Schalksmühle liegen im westlichen Teil des Sauerlandes. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Region reines Agrarland. Während der Industriealisierung erblüht hier, nahe dem Ruhrgebiet ein zukunftsträchtiges Handwerk.

Die Schmiedekunst

Aufgrund der hohen Nachfrage nach den sauerländischen Qualitätsprodukten gründen viele Schmiedemeister rund um die verschlafenen Dörfer rasch die ersten Manufakturen. Neue Arbeitskräfte werden angeworben. Sie kommen aus allen Teilen Deutschlands - zuerst allein, später folgen die Familien. Das Resultat: Wohnungsnot.

Der Boom beginnt Mitte der 50er Jahre. Bedingt durch den industriellen Aufschwung steigt die Nachfrage nach Arbeitskräften rasch an. Wieder droht Wohnungsnot.

In den Orten Halver und Schalksmühle entstehen bis Ende der 60er Jahre hunderte neuer Mietwohnungen im charakterischen Siedlungsstil der Zeit. Daneben erschließt die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle mbH Wohngebiete und errichtet Eigenheimsiedlungen und Eigentumswohnanlagen.

In den 70er und 80er Jahren verlagern sich die Aufgaben der WHS. Die Verwaltung, Instandhaltung und Modernisierung der annähernd 1900 Mietwohnungen und über 580 Garagen nimmt immer größeren Raum ein.

Heute blickt die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle mbH auf ein über 85-jähriges Engagement im Wohnungsbau zurück. Ein großes Ziel der Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle mbH war und ist es bis heute, Lebensqualität zu schaffen.